Die Adriatische See liegt zwischen der Ostküste Italiens und der Westküste verschiedener Balkanländer. Das Meer ist ca. 820 km lang und im Mittel 160 km breit und bedeckt eine Fläche von mehr als 130.000 km². Die breiteste Stelle zwischen Italien und der Balkanhalbinsel beträgt dabei ca. 220 km, die schmalste Stelle ist gerade einmal ca. 71 km und bildet den südlichen Abschluss des Meeres. In diesem Bereich hat die Adriatische See auch ihre größte Tiefe. Während die See im nördlichen Bereich zwischen 40 und 200 Metern tief ist, hat sie im südlichen Bereich eine maximale Tiefe von mehr als 1.200 Metern.
Für einen Urlaub an der Adriaküste bieten sich somit vielfältige Möglichkeiten, denn die Küste ist insgesamt ca. 1.900 km lang. Dabei sind die zahlreichen Inseln, die sich vor allem vor der Küste befinden, noch nicht mit eingerechnet. Der gesamte Küstenbereich ist sehr unterschiedlich geprägt, wobei sich Lagunen, Gebirge und flache und sumpfige Bereiche abwechseln. Entlang der Küste gibt es aber sehr viele teils weltbekannte Badeorte mit langen Sandstränden, sodass einem Badeurlaub nichts im Wege steht.
Das Klima entlang der Adriaküste ist im Sommer warm, regenarm und dadurch trocken. Die Wetterlage ist sehr beständig mit schwachen Winden. Die Winter hingegen sind zum Teil sehr regenreich und feucht, bedingt durch atlantische Tiefdruckgebiete. Dadurch ist der Sommer die empfohlene Zeit für einen Urlaub in dieser Region, wobei sich jeder Reisenden nach seinen Vorlieben die für ihn passende Region aussuchen kann. Wer dabei nicht an einem Ort verweilen will, für den empfiehlt sich eine Reise entlang der Ostküste der Adria. Hier findet sich auf der Balkanhalbinsel die Adriatische Küstenstraße, die größtenteils durch Montenegro und Kroatien verläuft und als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt gilt. Beginnend direkt hinter der Grenze zu Italien, setzt sie sich über mehr als 800 km fast an der gesamten Balkanküste fort, wobei sie heute vielfach durch andere Straßen ersetzt worden ist.
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